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Lüneburger Heide

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Bad Bevensen

Bad Bevensen ist eine Kleinstadt und Kurort nördlich von Uelzen in Niedersachsen. Bad Bevensen liegt im Landkreis Uelzen und ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Bevensen.

Die Stadt ist bereits seit 763 n. Chr. als Rastplatz fahrender Händler bekannt, urkundlich erwähnt wurde die Stadt 1162, obwohl bereits 830 eine Holzkirche mit Zugehörigkeit zum Erzdiakonat in Verden (Aller) überliefert ist. Zeitweise diente der Flecken als Festung gegen die Slawen.
1847 wurde Bevensen an die Eisenbahnverbindung Hannover–Hamburg angeschlossen.
Seit 1929 besitzt Bevensen die Stadtrechte und wurde im selben Jahr anerkannter Luftkurort. Die Quelle des Heilbades wurde 1964 bei Erdölbohrungen gefunden und an die Stadt verkauft. Seit 1976 darf Bad Bevensen nach der staatlichen Anerkennung als Mineralheilbad das „Bad“ im Namen tragen.
Daneben hat sich Bad Bevensen als Kurstadt weiterentwickelt. Zahlreiche Kliniken und Gesundheitseinrichtungen haben sich angesiedelt und bieten auf ihren Fachgebieten ein für die ländliche Struktur spezialisiertes Angebot. Zu nennen sind hier u. a. das Herz- und Gefäßzentrum (HGZ), die Diana-Kliniken 1, 2 und 3, die Caduceus-Klinik sowie die Klinik Lüneburger Heide.

Uelzen

Die Hanse- und Heidestadt ist von Fachwerkarchitektur geprägt. Weit über die regionalen Grenzen hinaus ist die Kreisstadt bekannt geworden, als Friedensreich Hundertwasser für die Umgestaltung des Bahnhofs gewonnen werden konnte. Das letzte Werk des Wiener Künstlers und Architekten wurde im Jahr 2000 als Hundertwasserbahnhof Uelzen eingeweiht und ist seitdem Ziel von vielen tausend Besuchern.

Uelzen ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und liegt am Rande der Lüneburger Heide. Die Stadt liegt an den Verkehrsknotenpunkten der Nord-Süd-Achse Hamburg-Hannover sowie der West-Ost-Achse Bremen-Berlin. Von wirtschaftlicher Bedeutung ist zudem die Lage am Elbe-Seitenkanal. Reizvoll ist die Lage der Stadt am Heidefluss Ilmenau mit grünen Ufern, kleinen Parks und Auen. In der Nachbarschaft wurden große Areale als Naturparks mit Mooren, Wäldern, Seen und Heideflächen gestaltet: Naturpark Elbufer-Drawehn, Naturpark Lüneburger Heide, Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue.
Zur Stadt Uelzen gehören die Ortsteile Groß Liedern, Halligdorf, Hambrock, Hansen, Hanstedt II, Holdenstedt, Kirchweyhe, Klein Süstedt, Masendorf, Mehre, Molzen, Oldenstadt, Riestedt, Ripdorf, Tatern, Veerßen, Westerweyhe und Woltersburg. Des weiteren gibt es noch vier Orte im Stadtgebiet die den Status sonstige Ortsteile haben: Borne, Kl. Liedern, Pieperhöfen und Oldenstadt-West.
Die Wurzeln der heutigen Stadt liegen in Oldenstadt, einer Siedlung im Umfeld eines Klosters des 10. Jahrhunderts, von dem heute noch die ehem. Klosterkirche Oldenstadt zeugt. Nach Unstimmigkeiten mit ihrem Grundherrn, dem Bischof von Verden, zog ein Teil der Einwohner um 1250 kurzerhand an das Westufer der Ilmenau und gründete dort planvoll eine eigene Stadt, die 1270 mit allen dazugehörigen Rechten ausgestattet wurde. 1374 wurde Uelzen Mitglied der Hanse und erlebte bis zum 17. Jahrhundert eine stetige wirtschaftliche Blüte, bis im Jahre 1646 eine Brandkatastrophe weite Teile der Stadt vollständig vernichtete. Zeugnis eines raschen und tatkräftigen Wiederaufbaus legen noch heute zahlreiche ansprechende Fachwerkfassaden dieser Zeit ab. 1826 zerstörte ein erneuter Stadtbrand Teile der östlichen Altstadt. Schmerzliche Lücken riss schließlich der Zweite Weltkrieg. Das heutige Nebeneinander gotischer Bauwerke, neuzeitlicher Fachwerkbauten und moderner Gebäude ist ein Spiegelbild dieser einschneidenden Entwicklungen.

Lüneburg

Entdecken Sie die 1050 Jahre alte Salzstadt Lüneburg mit ihren unzähligen
Sehenswürdigkeiten und ihrer interessanten Geschichte rund um das Salz.
Als junge Universitätsstadt lebt Lüneburg nicht nur im Glanz vergangener Zeiten,
sondern nutzt die alten Fassaden als Kulisse für moderne Läden und urige
Szenelokale mit einem besonderen Flair. 30 Fahrminuten von Hamburg, der Heide
und der Elbe und 1,5 Stunden von der Ostsee entfernt bietet Lüneburg einen idealen
Ausgangspunkt für einen erholsamen und abwechsungsreichen Urlaub.

Lüneburg ist mit ca. 72.000 Einwohnern die drittgrößte Mittelstadt im Land
Niedersachsen, etwa 50 km südöstlich von Hamburg und gehört zur Metropolregion
Hamburg. Sie liegt am Rande der nach ihr benannten Lüneburger Heide am Flüsschen
Ilmenau. Sie hat den Status einer Großen selbständigen Stadt, ist Kreisstadt des
gleichnamigen Landkreises und nordostniedersächsisches Oberzentrum.
Lüneburg liegt am Unterlauf der Ilmenau, etwa 30 km vor ihrem Zusammenfluss mit
der Elbe. Südlich erstreckt sich die Lüneburger Heide, eine etwa 7.400 km2; große
Fläche, die durch den Einschlag großer Mengen von Holz, Waldbrände und
Beweidungen entstand. Die vielfach zitierte Aussage, die Heide sei durch
Holzeinschlag für den Betrieb der Saline Lüneburg entstanden, ist historisch nicht
gesichert. Wahrscheinlicher ist der Beginn menschlicher Einflussnahme in der
Bronzezeit. Die Lüneburger Altstadt liegt zudem über einem Salzstock, der den
Reichtum der Stadt begründete und dessen Kappe aus Gips, der Kalkberg, zugleich
einen hervorragenden Bauplatz für die Fluchtburg darstellte, welche Lüneburg seinen
Namen gab.

Eine Besonderheit stellt das historische Viertel zwischen der Saline (heute Deutsches
Salzmuseum) und dem Kalkberg dar. Die Häuser jenes Bereiches stehen über dem
Salzstock, der durch die Saline abgebaut wurde und der bis knapp unter die
Erdoberfläche reicht. Durch den vermehrten Salzabtrag durch verbesserte technische
Geräte, etwa ab 1830, begann sich die Oberfläche um mehrere Meter abzusenken.
Es entstand das so genannte Senkungsgebiet. Die dortigen Häuser und eine Kirche
(die Lambertikirche) verloren dadurch ihre Stabilität und mussten abgerissen werden.
Die Senkung und die Unrentabilität des Salzabbaus waren Gründe für die Schließung
der Saline 1980. Heute werden nur noch geringe Mengen Sole für den Kurbetrieb in
der Salztherme Lüneburg ("SaLü") gefördert. Die Saline beherbergt heute einen
Supermarkt und das Deutsche Salzmuseum. An etwa 240 Messpunkten werden die
Senkungen seit 1946 in einem zweijährigen Turnus überwacht. Die Senkungen sind
noch nicht komplett zum Stillstand gekommen, das Gelände wurde neu bebaut und
einige historische Gebäude, die gerettet werden konnten, sind inzwischen
restauriert. Die Absenkungen sind bis auf den heutigen Tag gut zu erkennen.
Besucher, die vom Sande bis zum Ende der Grapengießerstraße gehen, können dort
die Ausmaße der Absenkungen deutlich erahnen. Die vor ihnen liegende Mulde
bildete früher eine Ebene mit der Grapengießerstraße. Diese Mulde zieht sich bis
zum Lambertiplatz hin. In der "Frommestraße" sind weitere Zeugnisse der
abbaubedingten Erdbewegungen sichtbar: Das "Tor zur Unterwelt". Zwei gußeiserne
Torflügel, die sich übereinander geschoben haben. An der Michaeliskirche sind
ebenfalls Folgen der Senkung zu erkennen, und zwar an den schiefen Säulen und
dem Westflügel im Kirchenschiff. Auch sind aktuelle Absenkbewegungen in der Straße
"Ochtmisser Kirchsteig" zu beobachten.

Stadtteile: Altstadt, Bockelsberg, Ebensberg, Goseburg-Zeltberg, Häcklingen,
Kaltenmoor (größter Stadtteil mit 9000 Einw.), Kreideberg, Lüne-Moorfeld,
Mittelfeld, Neu Hagen, Ochtmissen, Oedeme, Rettmer, Rotes Feld, Schützenplatz,
Weststadt und Wilschenbruch. Jütkenmoor, Klosterkamp, Bülows Kamp,
In den Kämpen, Krähornsberg, Schäferfeld, Volgershall und Zeltberg sind
Bezeichnungen für einzelne Baugebiete innerhalb eines Stadtteils.

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